Arbeitstreffen Ergebnispräsentation AP1 – Arbeitsbereich Kinderbetreuung

Ziel des Projektes SO-SERVE ist es, methodische und konzeptionelle Grundlagen für die menschengerechte Gestaltung von Interaktionsarbeit zu schaffen. Die Entwicklung einer Rahmenkonzeption geschieht praxisgetrieben, d. h. auf Basis einer wissenschaftlichen Analyse der Ausgangslage in den untersuchten Anwendungsfeldern Kinderbetreuung und Pflege, durchgeführt aus der Perspektive beider vertretenen Disziplinen, der Arbeitspsychologie und des Service Engineering.

Das Projekt SO-SERVE hat sich den besonderen Herausforderungen, welche sich bei der Projektarbeit durch die Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen ergeben, gestellt: In einem produktiven virtuellen Arbeitstreffen wurden die Ergebnisse der Erhebung des IST-Standes im Anwendungsbereich der Kinderbetreuung zusammengetragen. Das Arbeitstreffen fand am 23.11.2020 unter Beteiligung der KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V., der Technischen Universität Dresden, der Universität Leipzig sowie der vital.services GmbH statt.

Im Rahmen von Dokumentenanalysen und teilstandardisierten Interviews wurden vielfältige praktische Herausforderungen in der Gestaltung der Interaktionsarbeit, wie etwa die Gestaltung der internen und externen Kommunikationsflüsse oder die arbeitsorganisatorischen Besonderheiten der Kita-Arbeit, erhoben. Diese wurden diskutiert und konkrete Unterstützungsbedarfe in der Kinderbetreuung abgeleitet. Dabei wurde abermals deutlich, dass ein Zusammenbringen der unterschiedlichen Betrachtungsebenen von Arbeitspsychologie und Service Engineering großes Potenzial, insbesondere für die Anwendungspartner bietet. Die Ergebnisse des Arbeitstreffens bilden die Grundlage für die Ausgestaltung des Rahmenkonzeptes , das nicht nur Prinzipien für die Gestaltung von Interaktionsarbeit und ein Vorgehensmodell beinhaltet, sondern auch einen Methodenbaukasten für die praktische Umsetzung des Social Service Engineering (SSE).

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